Archiv des Autors: Günter Peters

IDUNA – die Zirkusprinzessin

Iduna, die Zirkusprinzessin

Die Zirkusprinzessin ist eine Operette in drei Akte
von Emmerich Kálmán (1882–1953).

Die Schauspielerin Erika Janna Petersen  gastiert mit Ihrem Stück „Iduna – die Zirkusprinzessin“

am Sonntag, 05. November, um 17:00 Uhr, in der Kapelle Wiesede, Dorfstraße (direkt am Dorfplatz).

Inhalt:

In der Operette „Zirkusprinzessin“ geht es um Liebe, Leidenschaft und Existenzkampf. Was ist schön und wichtig im Leben eines jeden Menschen? Iduna, die Zirkusprinzessin, gibt die Antwort – eine Geschichte um Liebe, Leidenschaft und Existenzkampf der Zirkusfamilie Torselli. Den Zuschauer erwartet eine fein abgestimmte Mischung aus Gesang, Instrumental-Stücken und Erzählung. Melodien von George Gershwin, Edvard Grieg und Astor Piazzolla reihen sich an unvergessliche Lieder wie „Oh, mein Papa“ aus dem der Operette „Feuerwerk“, Alexandras „Zigeunerjunge“ und dem russischen Volksstück „Ja lublú tebjá“. Die musikalischen Weisen begleiten die Lebensgeschichte des Zirkusmädchens Iduna und ihr Streben nach Verwirklichung der eigenen Träume.

Wir würden uns sehr freuen, wenn ganz viele Besucher zu dieser Veranstaltung kommen.

Der Vorverkauf ist bereits angelaufen.
Eintritt Vorverkauf 10.00 Euro /  Abendkasse 12.50 Euro

Karten im Vorverkauf bei

Tourist Information in Friedeburg, Tel.: 04465 1415
– Ingo Friedrichs Tel.: 01573 170 1658
– Elke Hildebrandt Tel.: 04948 – 91 2929

oder an der Abendkasse

Herzlichst Ihre
Dorfgemeinschaft Wiesede-Upschört

 

Auswanderung Ostfriesen nach Amerika

Veranstaltung zum Thema Auswanderung
Familienforschung Ostfriesland/Amerika

Wiesede, Gastwirtschaft J.Saathoff. Sie war um 1880 noch im Besitz von Nanne Ahrends Hanken

Am 14. September (19 Uhr) in der Gaststätte „Zum weißen Roß“, Wiesede, sind Angehörige der amerikanischen Auswanderfamilien eingeladen, um mit dem Familienforscher Steve Hanken und seiner Frau Sharon aus Monticello (Iowa) über seine Erkenntnisse der amerikanisch/deutschen/ostfriesischen  Familienforschung zu sprechen. Bei großem Interesse wird daran gedacht, eine 14tägige Rundreise nach Iowa (Thema: Auf den Spuren ostfriesischer Auswanderer) in 2018 durchzuführen. Ein kompetenter Referent, der Erfahrung auf diesem Gebiet hat und schon ähnliche Reisen organisisert hat, wird an dem Informationsabend teilnehmen. Aus organisatorischen Gründen ist ein Anmeldung unter E-Mail: peters.wiesede@t-online.de oder Tel. 04948 565 sehr hilfreich.

Mehr zum Thema steht auf der Seite „Auswanderer Liste“, ebenso die Namen der Auswanderer aus den Dörfern des Südkreises des Landkreises Wittmund die nach Iowa (Jones County und Monticello) auswanderten.

Das Rheiderland – zwischen Dollart und Niederlande

 

 

Beim Rundgang durch den Sielort Ditzum wird auch die imposante Holzbrücke über das Bunde-Ditzumer Sieltief überquert. Eine gute Gelegenheit für ein Gruppenfoto. Im Hintergrund die Kirche mit einem leuchtturmähnlichen Turmaufsatz und die Windmühle (Galerieholländer).

Das Rheiderland als Grenzland zwischen Dollart und den Niederlanden war Thema der Kulturfahrt der ARGE Ländliche Erwachsenenbildung der Dorfgemeinschaft Wiesede-Upschört unter der Leitung von Günter Peters. Erster Anlaufpunkt war die historische Kleinstadt Weener, die in den vergangenen Jahrhunderten noch einen Hafen an der Ems hatte und durch seine Vieh- und Pferdemärkte bekannt war. Weil auch die wichtige Heer- und Handelsroute ins südlich gelegene Münsterland (Hochstift Münster) durch Weener verlief, das Rheiderland als Grenzregion zwischen Ostfriesland und den späteren Niederlanden liegt, war es vom 15. bis ins späte 17. Jahrhundert mehrfach Schauplatz kriegerischer Auseinandersetzungen. Eine besondere Bedeutung für die Verteidigung Ostfriesland hatte die schon im 14. Jahrhundert errichtete Dieler Schanze.

Wer mehr über die Geschichte der Grenzlandregion erfahren will, muss unbedingt das sehenswerte Heimatmuseum Rheiderland besuchen. Das alte Gebäude wurde im Jahre 1791 nach holländischem Vorbild als Armenhaus errichtet. Das Museum zeigt Darstellungen zur Geschichte der Region von der Archäologie, Landwirtschaft, des Handwerkes, der Kirchengeschichte und Wohnkultur bis zum Ziegeleiwesen. Einen umfassenden Einblick in die 3000 jährige Geschichte der Region gab die Vorsitzende des Heimatvereins Margarethe von Glan-Hesse.

Nicht weit vom Heimatmuseum entfernt steht das Organeum. Das Organeum ist inzwischen ein bedeutsames Kultur- und Bildungszentrum. Angegliedert ist ein Museum mit ca. 35 Orgeln und  Tasteninstrumenten. Ostfriesland gilt ohnehin bei den Fachleuten als bedeutendste Orgellandschaft weltweit. Die Funktionsweise, die musikalischen Möglichkeiten die unterschiedliche Orgeln bieten, hat der niederländische Organist Ludolf Heikens auch eindrucksvoll erklärt und vorgeführt. Auch das Spiel auf dem alten und sehr gut erhaltenen Cembalo, das 1741 für den letzten ostfriesischen Fürsten Carl Edzard erbaut wurde, hat die Zuhörer regelrecht begeistert. Auf der anschließenden Informationsfahrt erklärte die Gästeführerin Helga van Hoorn die Besonderheiten der Landschaft und der typischen Orte des Rheiderlandes. An dem Steinhaus in Bunderhee, eine der ältesten erhaltenen Burgen Ostfrieslands, wurde ein Zwischenstopp eingelegt. Die dreigeschossige mittelalterliche

Bültjer Werft Ditzum

In der Reparaturhalle der Werft Bültjer nutzte Juniorchef Gerjet Bültjer die Gelegenheit die vielen Fragen der Teilnehmer zu beantworten.

Turmburg in Bunderhee aus dem 14. Jahrhundert war Häuptlingssitz und diente der Verteidigung. Es folgte dann ein Spaziergang durch den schönen Sielort Ditzum mit einem Besuch auf der Bültjerwerft wo der Juniorchef Gerjet Bültjer die interessierten Besucher empfing. Auf der sehr informativen Führung durch die Werfthallen wurde klar, dass dieser Familienbetrieb einige Besonderheiten im Schiffbau bewahren konnte, weil die altbewährten Methoden immer noch hoch im Kurs stehen und schon an die fünfte Generation weitergegeben wurden, sagte der Juniorchef Gerjet Bültjer nicht ohne Stolz. Die Arbeitsweise hat sich aber in den letzten 100 Jahren nur wenig verändert. Bis 1958 wurden nur Fischereifahrzeuge gebaut, danach wurden mehr und mehr Kutteryachten hergestellt. Der letzte Fischkutter verließ Ditzum im Frühjahr 1990. Dennoch ist die Werft nicht ohne Arbeit; Yachtbauten, Reparaturen, jährliche Pflegemaßnahmen, Renovierungen an Traditionsschiffen aus dem In- und Ausland beschäftigen eine Belegschaft von 15 – 20 Mann. Ab und zu findet sich mal ein „Nichtholzschiff“ ein, im Winterlager oder auf der Helling sind auch diese willkommen. Aber immer noch gilt die Regel, dass Fischkutter Vorrang haben bei allen Terminplanungen. Sehr beeindruckt von dem Besuch auf der traditionellen Schiffswerft Bültjer ging es zum Abschluss in das „Melkhuske“ der Familie Else Wuebbena in Hatzum, wo bei Tee und Torte und strahlendem Sonnenschein ein wunderschönen Tag zu Ende ging.

 

Kulturffahrt Meyerwerft und Clemenswerth

Kulturgeschichte und Wirtschaft des Emslandes waren Themen der letzten Kulturfahrt an der 50 Personen aus der Region teilnahmen. Der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Ländliche Erwachsenenbildung (ARGE LEB) der Dorfgemeinschaft Wiesede-Upschört, Günter Peters, informierte die Teilnehmer während der Busfahrt über den alten sächsischen Siedlungsraum an Ems und Hase. Das Emsland ist heute flächengrößter Landkreis Niedersachsens und zweitgrößter Landkreis der Bundesrepublik, damit größer als das Bundesland Saarland. Die Herrschaft wurde über Jahrhunderte hauptsächlich von den Familien der Grafen von Ravensberg und Tecklenburg, von den Bischöfen von Münster und Osnabrück und vom Abt des Klosters Corvey, ausgeübt. Da die Religionsgeschichte sehr aufschlussreich ist, der überwiegende Teil der Emsländer katholischen Glaubens ist, war der Besuch der Jagdschlosses Clemswerth aufschlussreich.

Emsland ohne die Besichtigung der weltweit bekannten Meyer Werft ist kaum denkbar. Die Meyer Werft wurde 1795 gegründet und befindet sich in sechster Generation im Besitz der Familie Meyer. In den Passagierschiffbau startete die Meyer Werft im Jahre 1985. Die Besucher waren begeistert von dem rationellen Arbeitsablauf und mit welchem Know-how in Sachen Technik und Ingenieurkunst heute die weltgrößten Luxusliner gebaut werden. Möglich ist das alles nur durch jahrzehntelange Erfahrungen, computergestützte Technologien für Design, Planung, Konstruktion und Fertigung. Der Schiffbau in Papenburg ist eine moderne Industrie, wo bewährtes Wissen und neue Technologien in einem Produkt zusammengeführt werden und damit in der Qualität konkurrenzlos ist.

Die nächste Station war das Jagdschloss Clemenswerth das 1737 bis 1747 für Kurfürst Clemens August I. (Wittelsbacher) erbaut wurde. Das Jagdschloss besteht aus einem Hauptschloss und acht Pavillons und Nebengebäude. Die Pavillons sind zum Teil nach den Bistümern des Kurfürsten von Köln benannt. Der achte Pavillon beherbergt die Schlosskapelle. In einem Teil des Bauwerks befindet sich ein kleines Kloster des Kapuzinerordens. Das Schloss wurde für große Jagdgesellschaften und das ausschweifende Leben des Kölner Fürstbischofs genutzt. Die Anlage dient heute als regionales Emslandmuseum und ist Sitz der Emsländischen Landschaft. Auf der Rückfahrt wurde noch ein kurzer Stopp an der Burg Stickhausen gemacht. Die Burg wurde um 1435 von der Hansestadt Hamburg errichtet, um ihre nach Westen führenden Handelswege zu schützen. Nach heftigen Auseinandersetzungen übergaben die Hamburger die Burg 1453 an den Häuptling und späteren Grafen Ulrich I. Es wurde allgemein bedauert, dass die im Privatbesitz befindliche Burg zu wenig beachtet und nicht genügend in das touristische Konzept des Landkreises Leer eingebunden ist.

Gruppenaufnahme auf dem Gelände der Schlossanlage Clemenswerth. Im Hintergrund das Hauptschloss, Quartier des Bischofs und Kurfürsten Clemens August I, wenn er mit seiner Jagdgesellschaft das ausschweifende Leben genoss.

 

Besuch bei Bünting und VW Emden

Die Wirtschaft und die Arbeitsplätze für die Region Ostfriesland sind stets ein Thema der Kulturfahrten der AG Ländlichen Erwachsenbildung der Dorfgemeinschaft Wiesede-Upschört e. V. Aufgrund der großen Nachfrage konnten jetzt zwei Gruppenfahrten mit sechzig Teilnehmerinnen und Teilnehmern zur Firma Bünting Logistik nach Nortmoor und zum VW Werk Emden durchgeführt werden.

 

In Nortmoor, wo ein großes Verteil- und Logistikzentraum der Firma Bünting steht, waren die Informationen über die Firmengeschichte und die harten Wettbewerbsbedingungen in der Lebensmittelbranche beeindruckend. Im Besucherzentrum gab es interessante Einblicke in die Teeproduktion und das durchorganisierte („just in time“) Logistikzentrum sowie das Tiefkühllager. Die Bünting Unternehmensgruppe ist mit mehr als 14.000 Mitarbeitern einer der größten Arbeitgeber und wichtigsten Ausbildungsbetriebe im ganzen Nordwesten Deutschlands. Für die Teilnehmer waren die überzeugende Philosophie der Firmengeschichte (Verantwortung und Produktqualität) sowie die abschließende Rundfahrt mit dem Besucherfahrzeug absolut interessant. Nach Tee und Imbiss ging es weiter zur Besichtigung im VW Werk in Emden. Die heutige Produktion von Pkw war beeindruckend aber auch zugleich beängstigend, weil die Zukunft für die Automobilproduktion sehr große Veränderungen befürchten lässt. Insgesamt wurde aber auch festgestellt, dass die technologische Entwicklung in der heutigen Produktion eine hervorragende Leistung deutscher Ingenieure und Wissenschaftler ist. Die Bedeutung der großen Betriebe für die Wirtschaft und die Arbeitsplätze in Ostfriesland wurde allen ganz deutlich vor Augen geführt. Deshalb sei es wichtig, dass auch in Zukunft die Chancen genutzt und nicht verpasst werden.

Landfrauen Leerhafe haben einen Doktortitel!

 

Für die Landfrauen aus Leerhafe und Umgebung war die Fahrradtour „ins Blaue“ ein schöner und lehrreicher Tag. Die 42 Landfrauen hatte sich auf ihrer Tour vorgenommen das Doktoren Patent in Wiesede zu erwerben. In Wiesede wurden die Landfrauen bei schönstem Sonnenschein vom Prüfungsteam der Dorfgemeinschaft Wiesede-Upschört empfangen. Der Ehrenvorsitzender Günter Peters hatte, nach einer ausgezeichneten Kuchen – und Teetafel der Landfrauen, die Aufgabe die Geschichte der Ostfriesen bis hin zur Ortsgeschichte und dem Bau des Ems-Jade-Kanals und die Verbindung zur Geschichte „Doktors Pütt“ zu erläutern. Das Phänomen der eisenhaltigen Quelle „Püttwasser“ hat mit dem Wissenstand der Medizingeschichte vor 150 Jahren zu tun. Das Heilwasser war damals eine „glaubhafte Medizin“ gegen Bleichsucht, Schwindsucht und anderen Gebrechen. Nach einem ausgiebigen Vortrag wurde eine Prüfung absolviert, die alle Teilnehmer mit „gutem Erfolg“ bestanden. Auf dem historischen Gelände „Doktors Pütt“ wurden später die Urkunden an die neuen  „Heilwasser – Doktoren“ überreicht. Ein Probeschluck des Püttwassers (aus der Spezialflasche) und das gemeinsame Ostfrieslandlied „In Ostfreesland ist am besten“ waren der Abschluss eines gelungenen Nachmittags.

Burgen und Schlösser in Leer

Werner Graf von der Schulenburg vor der Phillipsburg in Leer Loga

Gruppenbild mit Graf Werner von der Schulenburg (Mitte) vor seinem Anwesen der Phillipsburg in Leer Loga.

26.4.2017  –  Fünfzig hochinteressierte Kulturfreunde aus der Region nahmen teil an der von der Arbeitsgemeinschaft der LEB in der Dorfgemeinschaft Wiesede-Upschört organisierten Kulturfahrt nach Leer. Sie wollten mehr wissen über die friesische Geschichte wie sie am Beispiel der Stadt Leer über mehrere Jahrhunderte zugetragen hat. Herausragend ist dort der Häuptling Focko Ukenas der sich an den Machtkampf der ostfriesischen Häuptlinge beteiligte. Sein siegreicher Kampf gegen die Herrschaft der tom Brok und sein Untergang im Kampf gegen den „Freiheitsbund der Sieben Ostfriesland“ haben den Flecken Leer im späten Mittelalter geprägt. Aber auch der Adel wie Erhard Reichsfreiherr von Ehrentreuter, Erbauer der Evenburg, und die aus Gödens stammende Grafenfamilie von Wedel, haben später großen Einfluss auf die Entwicklung der Stadt genommen.

Festung Leerort

Einige Wallanlagen zeugen noch von der strategisch günstig gelegenen Burg Leerort zwischen den Flüssen Leda und Ems. Leider wurden nach dem Aussterben des ostfriesischen Fürstenhauses und die Übernahme durch den preußischen König Friedrich dem Großen viele Burgen und Schlösser in Ostfriesland abgerissen.

 Als erste Station war die Phillipsburg in Loga, wo Graf Werner von der Schulenburg die Gruppe persönlich empfing und durch sein herrschaftliches Anwesen führte. Graf von der Schulenburg war sein Leben lang im diplomatischen Dienst, Protokollchef und Botschafter in Griechenland, Schweiz und Lichtenstein. Die Familie von der Schulenburg hat die Phillipsburg im Rahmen der Erbschaftsfolge erhalten. Seine Mutter war Silvia Gräfin von Wedel. Die Phillipsburg wurde im Jahre 1730 von Freiherr Philipp von Wedel als reines Wohngebäude errichtet. 1906 hat Botho Graf von Wedel das Haus von um eine Etage erhöht. Den Grafen von Wedel gehörte auch die nur wenige hundert Meter entfernt gelegene Evenburg sowie seit 1746 bis heute das Schloss Gödens. Die Besucher waren beeindruckt von der Gastfreundschaft und der spannenden Erzählweise des Grafen. Anschließend wurde die Evenburg besichtigt. Mit der kompetenten Führung wurde die wechselvolle Geschichte des Schlosses Evenburg, benannt nach Eva von Ungnad („Evenburg“), Gattin von Reichsfreiherr Erhard von Ehrentreuter, in den Details erläutert. Die Evenburg ging später durch Heirat an die Familie des Freiherrn von Wedel (Gödens) über. Verbunden mit der Leeraner Geschichte ist auch die bedeutsame Rolle der Festung Leerort auf der Halbinsel zwischen Leda und Ems. Auf dem historischen Gelände mit den noch vorhandenen Wallanlagen haben die Teilnehmer die Geschichte des Sachsenkrieges und die Folgen für Leer und Ostfriesland nachvollziehen können. Günter Peters, Leiter der Kulturfahrten, sagte: „Unsere friesische Geschichte ist unendlich spannend, weil sie für den historisch Interessierten immer wieder neue Zusammenhänge sichtbar macht. Auch die Geschichte der Stadt Leer hat unseren Horizont und den Blickwinkel erweitert“. Als Abschluss der Kulturfahrt war ein Informationsbesuch bei der Zeitungsgruppe Ostfrieseland (ZGO) in Loga eingeplant. Hier ging es der Gruppe unter anderem auch darum deutlich zu machen, wie wichtig die Pressefreiheit und die Vielfalt der Nachrichtenmedien für eine Demokratie sind. Die Medienvielfalt in Ostfriesland ist deutschlandweit einmalig. Der Chefredakteur Uwe Heitmann und die Leiterin des Verlagsmanagements, Ute Bley, haben beeindruckend die Presselandschaft in Ostfriesland und den Wettbewerb zwischen den gedruckten Zeitungen und dem Internet dargestellt. Die vielen Fragen machten klar, dass die Arbeit der Journalisten und die große Verantwortung der Presse für eine kritische und objektive Berichterstattung anerkannt werden müsse.

 

Betriebsbesichtigungen Bünting und VW Werk-Emden

Frei Plätze vorhanden. Jetzt anmelden!

Die Arbeitsgemeinschaft der Ländliche Erwachsenenbildung (ARGE LEB) in der Dorfgemeinschaft bietet im Rahmen der Kulturfahrten zwei Termine für Ganztagesfahrten mit den Besichtigungen des Logistikunternehmen Bünting Gruppe in Nortmoor und anschließend einen Rundgang durch die Produktionshallen bei VW Werkes in Emden an. Die Termine sind am Montag 8. und Montag 15. Mai. Noch sind für diese Fahrten einige Plätze frei. Wegen der Begrenzung der Gruppengröße bei VW können jeweils nur max. 30 Teilnehmer mitfahren. Es wird ein Bus ab Esens eingesetzt. Zustiege in Esens, Wittmund und Leerhafe möglich. In dem Teilnehmerpreis sind alle Kosten für Bus, Führungen, Kaffee und Imbiss sowie Mittagessen enthalten. Anmeldungen: ARGE LEB, Dobbenweg 4, 26446 Friedeburg (Mail kult-tour@t-online.de) oder auch Internet: dorfgemeinschaft-wiesede.de (s. unter Kulturfahrten).