Archiv der Kategorie: Aktuelles 2018

Wiesede und Upschört, Seniorenarbeitsgruppen immer wieder im Einsatz

Die Seniorengruppe Wiesede trifft sich immer Dienstags Nachmittags, alle 14 Tage. Seit ca. einem Jahr hat Gerd Nannen aus Wiesede seine Garage für die Gerätschaften der Dorfgemeinschaft zur Verfügung gestellt. Regelmäßig werden die Grünflächen und Sitzecken im Dorf gepflegt. Die Ortsvorsteherin Elke Hildebrandt freut sich über die schönen Ecken in ihrer Ortschaft. Momentan besteht die Gruppe aus neun Männern. Sie haben viel Spaß bei der Arbeit. Es gibt natürlich eine Teezeit und zum Abschluss ab und an auch eine Bratwurst und ein Bier dazu. Die Truppe würde sich freuen, wenn andere sich dazu gesellen würden.

(von Elke Hildebrandt)

 

Wir wandern durch die Natur – Ferienpassaktion

Wir wandern durch die Natur

Im Rahmen der diesjährigen Ferienpassaktion der Dorfgemeinschaft Wiesede e.V. ging es zum Park der Biodiversität am Preefelder Weg. Ein ca. 1 ha großer Bereich, einzigartig in Europa, bepflanzt ausschließlich mit Stieleichen. Dieser Park wurde 2015 angelegt. Die bis zu 40 m hoch werdenden Stieleichen sind jetzt noch klein. Somit wachsen nun auf dieser Wiese unzählige Arten von Gräsern, die einen Lebensraum für vielerlei Insekten und Kleintiere bilden.

Die Kids waren mit viel Elan bei der Sache, wenn es z.B. darum ging den längsten Grashalm zu finden, oder die Hummelecke zu erkunden, Schmetterlinge zu bestimmen u.v.m.

Ein besonderes Element dieses Bereiches bildet auch die Klangharfe, die bei Wind, einen wunderbaren Klang entwickelt.

Als Abschluss wurde bei der Grundschule gegrillt.

 

(Bericht und Fotos von Elke Eden)

Löffelschießen beim Schützenverein Wiesede

Zu einem gemütlichen Löffelschießen beim Schützenverein Wiesede trafen sich die Mitglieder der Dorfgemeinschaft Wiesede – Upschört e.V.
Löffelkönig 2018 wurde Jan Friedrichs
Seine Adjutanten wurden Kea Friedrichs und Johann Dirks

Auf dem Bild fehlt Irma Winter.

Dem Schützenverein Wiesede wünschen wir für das Schützenfest vom
29.06. – 01.07.2018
einen guten Verlauf und ein dreifach gut Schuss

Ziegeleien und Moor haben Ostfriesland geprägt

Die Teilnehmer der Kulturfahrt der Arbeitsgemeinschaft Ländliche Erwachsenenbildung der Dorfgemeinschaft Wiesede-Upschört hatten sich das Thema Ziegeleien in Ostfriesland zum Thema gemacht. Im Landkreis Wittmund gibt es heute noch zwei produzierende Ziegelei in Nenndorf und in Neuschoo, wobei in Nenndorf die Klinker noch in einem Ringofen mit Torffeuer gebrannt werden. Ziegeleien waren einst für manche Region in Ostfriesland die wichtigsten Arbeitgeber. Im Jahr 1814 etwa produzierten die ostfriesischen Ziegeleien rund elf Millionen Steine und 2,2 Millionen Dachziegel. Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Ostfriesland bereits 52 Öfen, in denen die roten Ziegel gebrannt wurden. Noch nach dem Zweiten Weltkrieg war die Ziegelindustrie eine wichtige Branche in Ostfriesland.

„Das Ziegeleiwesen hat in Ostfriesland eine lange Tradition. Damit verbunden waren harte körperliche Arbeit und karger Lohn in unserer industriearmen Region“, erläuterte Tourenleiter Günter Peters das Thema der Kulturfahrt. In der Ziegelei Neuschoo führte Kevin Schelken dann die Gruppe durch die Produktionshallen. Den Anfang in der Produktionskette macht der natürliche Rohstoff Ton. Nach einer Durchmischung mit verschiedenen Mineralien kommt er in den Zerkleinerer, von dort per Förderband in die Zwischenlagerung. Nach Bedarf kommt das Rohmaterial zur Formgebung in die „Strangpresse“, wo das Tongemisch durch ein Stahl-Mundstück gepresst wird. Der Ziegelabschneider trennt mit einem feinen Stahldraht jeden Ziegel einzeln vom Strang ab. Weitere Arbeitsschritte sind notwendig bis die Zeigelpaletten nach dem Trocknungsprozeß in den Brennofen kommen, wo sie bei Temperaturen zwischen 950 bis 1.000 Grad Celsius gebrannt werden. In Neuschoo werden die Ziegel mit Erdgas gebrannt. Nach dem Brand werden die Klinker sortiert und für den Käufer abgepackt zum Versand bereitgestellt. Die guten „Wittmunder Klinker“ sind stark nachgefragt. Die gute Baukonjunktur macht sich zusätzlich bemerkbar. Mit 27 Mitarbeitern wird rund um die Uhr gearbeitet. „Das ist harte Knochenarbeit. Sehr viel muss mit Muskelkraft gemacht werden“, sagte Kevin Schelken.

Gruppenbild vor bereits bestellten Paletten mit den Wittmunder Klinker, der Klassiker aus Ostfriesland. Das Produkt steht für Wertbeständigkeit, Tradition und Qualität: „Ein ostfriesischer Klassiker, geboren im Feuer des Brennofens“, so steht es in der Werbung der Ziegelei Neuschoo.

Die nächsten Themen der Kulturfahrt waren das Moor und der Torfabbau. Am Ewigen Meer, dem größten Hochmoorsee Deutschlands mit rund 91 Hektar Wasserfläche, erläuterte Harm Poppen die Geschichte des Hochmoores in dem 1180 Hektar großen Naturschutzgebiet. Entstanden ist das Ewige Meer nach der letzten Eiszeit, also vor etwa 10000 Jahren. Das Ewige Meer ist ein Moorauge im Hochmoor. Aufgrund des hohen Huminsäuregehalts leben im Meer keine Fische.  

Dennoch ist das Moor nicht „tot“. Viele Vogelarten unter anderem die streng geschützten Trauerseeschwalben, Gänse, Moorfrosch, Kreuzotter und seltene Pflanzen wie Sonnentau und Wollgräser, haben hier ihren Lebensraum. Nach einem Rundgang auf dem Bohlenweg ging es zur Mittagsrast in die „Alte Post“ in Ogenbargen und dann weiter nach Wiesmoor. Im Bus erläutere Günter Peters, die hundertjährige Entstehungsgeschichte der heutigen Stadt Wiesmoor. „Ohne das riesige Moorvorkommen, ohne die Fehnkultur und ohne den Bau eines Torfkraftwerkes, wäre die Erfolgsgeschichte der jungen Stadtgemeinde Wiesmoor nicht möglich gewesen“, sagte Peters.

Wie hart die Menschen im Moor arbeiten mussten, wurde bei einer Demonstration des Torfgrabens in Wiesmoor allen sehr deutlich gemacht. Manche Teilnehmer konnten sich noch an die Zeit erinnern als sie beim Torfgraben noch mitanpacken mussten. „Das Schönste war für mich als Kind immer die Vesperzeit, mit Tee, Schwarzbrot und Stuten, belegt mit Mettwurst und Käse, und der eigentümliche Geruch des feuchten Moores“, erinnerte sich Günter Peters an seine Jugendzeit.

Um sich an die Anfänge und die schwere Arbeit der Vorfahren und Gründer zu erinnern, ging es mit Heike Schönfeld ins Moor. Das Torfgraben war damals für alle Siedler eine lebensnotwendige Arbeit, um die Hausstelle zu kultivieren, Brennmaterial zu haben und durch den Verkauf etwas Geld zu verdienen. Zwei erfahrende Männer Jürgen Kleen und Diedrich Theilken zeigten die Arbeitsschritte vom „Abbunken“ mit dem „Bunkspaten“, Vorbereitung der „Bank“ und das Stechen der Torfsoden mit dem „Stikker“, Abgraben mit dem „Een- oder Tweekrieger“, das Aufschlagen auf die Grubenkannte und das Umsetzen der Soden mit der „Setzforke“ auf die Torfkarre. Die vollbeladene Torfkarre wurde dann in einer Reihe zum Trocknen abgekippt. „Es war damals wie heute eine harte körperliche Arbeit. Die ganze Familie musste mithelfen“, sagte Diedrich Theilken. In der geräumigen Moorkate, bei Tee, Butterkuchen, Krintstut und Mettwurstbrot, mussten die Teilnehmer elementarsten Fragen Thema Moor beantworten, bevor alle das Moorvogtdiplom überreicht bekamen. Ein junger Teilnehmer der Gruppe sagte zutreffend: „Es war ein beeindruckender Tag, der uns deutlich vor Augen führte, wie hart und entbehrungsreich unsere Vorfahren gearbeitet und gelebt haben. Daran sollten wir immer mit Respekt und Anerkennung denken“.

Fotos: Günter Peters

Varel hat Geschichte und viel Kultur

Die Kulturfahrt der Arbeitsgemeinschaft Ländliche Erwachsenbildung der Dorfgemeinschaft Wiesede-Upschört hatte zu einer interessanten Tagesfahrt mit dem Thema „Geschichte und Kunst“ in die Stadt Varel eingeladen. Das Varel mehr zu bieten hat, als allgemein von Einheimischen angenommen wird, wurde spätestens deutlich, als der 1. Vorsitzender des Heimatvereins Varel, Hans-Georg Buchtmann,  im Heimatmuseum die Geschichte des Amtsbezirks und des Grafenhauses von Aldenburg und von Bentinck, darstellte. Großes Lob gab es für die Präsentation der Ausstellungen und Sammlungen, u.a. die Sammlung aus dem Nachlass des Schriftstellers Georg Ruseler, sowie die Werke von Julius-Lothar Meyer, der als Arzt und Chemiker, einer der Begründer des Periodensystems der chemischen Elemente war. Beeindruckend ist auch das Literatur- und Bibliotheksarchiv mit den geschichtlichen und zeitgenössischen Dokumenten und Literatur über Varel und die Friesische Wehde.

De Führung durch die Stadt Varel hatte Helga von Eßen übernommen. Im Mittelpunkt stand die ehemalige Schlossanlage mit der noch vorhandene. Kirche. Im Inneren dominiert der berühmte aus Eiche geschnitzte, zehn Meter hohe Altarretabel des Bildhauers Ludwig Münstermann. Die Stadtgeschichte machte deutlich wie sehr der Streit der Bürger mit dem Grafenhaus in Oldenburg, die Erbstreitigkeiten derer von Aldenburg und von Bentinck, aber auch mit dem dänischen Könighaus, die Stadtgeschichte geprägt haben. Nach dem Mittagessen im Fischrestaurant Aal & Krabbe am Vareler Hafen, ging es nach Rallenbüschen zum Metallkünstler Didel Klöver (Kunst Yard-Art). Der Künstler führte die Gruppe durch sein Atelier und zeigte im Garten seine unglaublich ideenreichen „Schrott“ Kunstwerke. „Das Atelier mit den originellen Metallplastiken muss man gesehen haben“, so Günter Peters. Für den schnellsten Mann der Welt, Usain Bolt, baute Didel Klöver sogar eine-800-Kilo-Koloss Statue aus Eisen-Bolzen. Sie steht heute auf Jamaika. Mit einer Kaffeezeit, serviert von Ehefrau und Tochter, wurde der kulturreiche Tag beendet. Die nächsten Touren führen zur Ziegelei nach Neuschoo und ins Moor nach Wiesmoor sowie mit dem Wattwagen von Sahlenburg nach Neuwerk.

Besonders sehenswert ist der vom Hamburger Bildhauer Ludwig Münstermann in den Jahren 1613 – 1618 geschaffener, fast zehn Meter hoher Schnitzaltar. Er wurde im Auftrag des damals über Varel herrschenden Grafen Anton II. errichtet und gilt als eines der Hauptwerke des norddeutschen Bildhauers.

 

 

 

 

 

 

M;it offenen Augen und mit etwas Zeit kann der Besucher die Ideenkombinationen der  Kunstwerke genießen. Unglaublich wie aus „Schrott“, Rohre, Stangen, Bolzen, Zangen, Haken, Schaufeln, Federn, Zündkerzen und Mistgabeln, Kunstwerke zusammengeschweißt werden. Im großen Garten hinter der „Linde“ in Rallenbüschen können die Kunstwerke besichtigt werden

 

Friesenplatz – Arbeitsgruppe erneut aktiv

Mit Beginn des Frühjahrs hat die Senioren-Arbeitsgruppe Upschört der Dorfgemeinschaft Wiesede-Upschört  wieder mit Pflegearbeiten an verschiedenen Stellen des Ortes  begonnen. Im Rahmen  dieser Maßnahmen wurde jetzt bei hochsommerlichen Temperaturen am „Friesenplatz“ am Ems-Jade-Kanal ein Zaun errichtet. Das Projekt wurde von der Dorfgemeinschaft beantragt; die benötigten Materialien stellten die Gemeinde Friedeburg bzw. die Stadt Wiesmoor zur Verfügung.

Auf dem Bild sind Mitglieder der Gruppe während einer wohl verdienten Pause zu sehen.

Windharfe in Wiesede

Wiesede ist Dank Dietrich und Traute Werner wieder um eine Attraktion reicher.
Im Park Biodiversität der Stileiche wurde eine Windharfe zusammen mit der Künstlerin Jutta Kelm aus Oldenburg aufgebaut. Tatkräftige Hilfe leistete Hermann Klattenberg.

Die Äolsharfe, auch Windharfe oder Geisterharfe genannt, ist ein historisches Instrument, das heutzutage relativ unbekannt ist und vielen eher durch die Literatur geläufig ist. Im 18. Jahrhundert, von England ausgehend erfuhr die Windharfe -überwiegend aus Holz gebaut- größere Verbreitung. Zumeist in die Bäume von Gärten und Parks gehängt, diente sie zur Verblüffung und Erbauung der Naturfreunde. Wenn Äolus, der griechische Gott der Winde über die Saiten der Windharfe streicht, entfalten sich sphärenartige Klänge. Obwohl alle Saiten gleich gestimmt sind, hört man meist verschiedene Töne. Ändert sich die Windgeschwindigkeit, springen die Töne von einem zum anderen (Ober)-ton über, so dass verschiedene Akkorde und zuweilen kleine Melodiefolgen zu hören sind.

Baum des Jahres 2018: Die Esskastanie

Die Esskastanie ist in eine seltene Baumart, aber sie ist eine der eindrucksvollsten.

Auch in diesem Jahr besuchte eine Klasse der Grundschule Friedeburg, Standort Wiesede, die Anpflanzung „Baum des Jahres“ am Hoher Holzweg der Dorfgemeinschaft Wiesede -Upschört. Hier wurde schon beizeiten von der Seniorengruppe die Ess-Kastanie gepflanzt. Jetzt kam die Klasse 1a mit Frau Alberts und schmückte den Baum. Nach dem langen Spaziergang gab es erstmal eine Erfrischung, Obst und Gebäck. Herbert Gellermann von der Dorfgemeinschaft erzählte den Kindern einiges über die Kastanie. Er hatte Blätter mitgebracht und eine Frucht. Die Kinder hörten aufmerksam zu. Die Schulklasse hatte sich sehr gut vorbereitet und es war ein reges Frage- und Antwortspiel. Bevor sich die Klasse auf den Rückweg begab, wurde noch ein Lied gesungen

 

 

Püttfest am 06.05.2018 ( neuer Termin)

Püttfest in Wiesede
Treff am Sonntag, 06. Mai 2018
beim Doktors Pütt,  an der Wieseder Schleuse
( Preefelder Weg)

11:00 Uhr Beginn mit dem Gottesdienst
im Zelt, dabei sind die Wieseder Dorfspatzen
unter der Leitung von Anita Arians

Anschließend Live Musik
mit Michael Runck und seinen Freunden.
  Bratwurst und Kartoffelsalat, Kaltgetränke,
Kaffee und selbst gebackene Kuchen.

Kinderschminken, Stockbrotbacken, etc. für die Kleinen, Spaß und Unterhaltung.

Ausflugsziel für Fahrradgruppen.
Wir freuen uns auf euch.