Archiv der Kategorie: Aktuelles 2017

Flurnamenradweg im NDR

Wieseder und Upschörter Flurnamen-Tour im Plattdeutsch-Magazin

Reportage am 2. Oktober 2017 ab 19:05 Uhr auf NDR 1 Niedersachsen

Hanne Klöver, Journalistin beim NDR 1 Niedersachsen war im Juli für Aufnahmen zur Flurnamen-Fahrradtour zu Besuch in Wiesede und Upschört. Das berichtet Ingo Friedrichs, 1. Vorsitzender der Dorfgemeinschaft, der zusammen mit weiteren Mitgliedern des Vereins zur Gestaltung der Sendung beigetragen hat.

Die Rundfunk-Moderatorin, die beim NDR 1 Niedersachsen zu Sendungen „up Platt“ hinterm Mikrofon steht, bereitet eine Stundensendung rund ums Fahrrad vor. Denn das Gefährt wurde vor genau 200 Jahren von Karl von Drais als Laufmaschine erfunden. Grund genug, der Entwicklung der „Draisine“ nachzuspüren, die im Laufe ihrer Geschichte manche Veränderung durchlebt hat. In der Reportage geht es von der Entwicklung des Fahrrades bis hin zu besonderen Fahrradtouren in der Region. Die Journalistin, die für die Aufnahmen vor Ort war, berichtet im Rahmen ihrer Sendung auch über die Flurnamen-Tour durch die Gemarkung Wiesede. Diese besondere Tour bietet mit ihren zahlreichen Informationstafeln einen Einblick in den Kulturschatz der Flurnamen. Die rund 20 km lange Route wirft ihren Blick auf die unterschiedlichsten Landschaft-Elemente und lädt ein, einen Landstrich über die überlieferten Namen neu zu entdecken.

Da sich der Sender nicht nur handfesten Informationen und guter Unterhaltung verpflichtet fühlt, sondern auch einen Beitrag zum Erhalt der regionalen Sprache als Ausdruck der niedersächsischen Lebensart leistet, gibt es die Sendung auf Plattdeutsch. Und so treffen sich hier das Fahrrad mit seiner Geschichte, das Kulturgut Flurnamen und viele weitere Anregungen zu interessanten Touren. Der Bericht im Plattdeutsch-Magazin wird am 2. Oktober 2017 in der Zeit von 19:05 bis 20:00 Uhr ausgestrahlt. Nähere Informationen zur Flurnamen-Route unter: dorfgemeinschaft-wiesede.de

Einladung zum Bessensmieten

Das Dorf hat sich in den letzten Jahren verändert.
Um sich Gegenseitig mal wieder besser kennen zu lernen,
veranstaltet die Dorfgemeinschaft Wiesede – Upschört e.V.
am 16.09.2017 um 15:00 Uhr ein Bessensmieten.
Hierzu laden wir alle Bürger und Neubürger recht herzlich ein.
Wir treffen uns  am 16.09.2017 um 15:00 Uhr
bei der Gaststätte Bender in Upschört.
Anschließend geht es dann zu einem Gulaschessen
in die Gaststätte Bender.

Für das leibliche Wohl während des Besensmietens
sorgt die Dorfgemeinschaft Wiesede – Upschört e.V. 
Das Essen und die Getränke bei Bender muss jeder selbst zahlen.
 

Anmeldung (gegen Vorkasse – 11 € für das Essen) zu dieser Veranstaltung
bitte bis zum 09.09.2017  bei Ingo Friedrichs Tel.: 01573 1701658,
Elke Hildebrandt 04948 912929 oder bei Gesa Beneken 04948 992869

Ferienpassaktion 2017

Bei der Ferienpassaktion der Dorfgemeinschaft Wiesede-Upschört hatten sich viele Kinder angemeldet. Angesagt war das Bemalen und Ausschmücken von Holfiguren. Die Kinder waren sehr kreativ und mit viel Spaß an der Freud dabei. Sie bemalten ihre Holzfiguren mit Acqrylfarbe und nach dem Tocknen wurden sie mit Perlen und Bändern verziert. Während der Trocknungsfase ging es auf den Spielplatz und es gab es Leckeres zu essen und trinken.

 

Eröffnung des Flurnamenradweges am 17.09.2017

Einladung zur Eröffnung der Flurnamenradtour

Auf den Spuren der Flurnamen durch die Gemarkung Wiesede

Zeit:    Sonntag, 17. September um 14.00 Uhr  
Ort:  ev. Gemeindehaus ( Kapelle) in Wiesede. Dorfstraße.

Programm:

  • Begrüßung durch Ingo Friedrichs
  • Vorstellung der Flurnamenradtour durch Christa Herzog:

Auf den Spuren der Flurnamen durch die Gemarkung Wiesede

  • Grußworte
  • Eröffnung der Tour

Im Anschluss laden wir zu einem Austausch bei einer Teetafel ein.

Wir erbitten eine Anmeldung bis zum 08. September 2017
unter der Telefonnummer 04948 1658

Helferfest 2017

Auch in diesem Jahr bedankt sich die Dorfgemeinschaft wieder bei allen Ehrenamtlichen Helfern mit einem
gelungenen Helferfest.

Hierbei wurde noch einmal betont, dass viele Arbeiten in Wiesede und Upschört nicht geleistet werden können, wenn nicht die Senioren der  Ortschaften Wiesede und Upschört und der Vorstand der Dorfgemeinschaft ihre freie Zeit opfern und die vielen Stunden zum Wohle der Gemeinschaft ableisten würden.

Ein Dank gilt auch noch mal an die fleißigen Griller, die in jedem Jahr das Fest unterstützen.

Auswanderung Ostfriesen nach Amerika

Veranstaltung zum Thema Auswanderung
Familienforschung Ostfriesland/Amerika

Wiesede, Gastwirtschaft J.Saathoff. Sie war um 1880 noch im Besitz von Nanne Ahrends Hanken

Am 14. September (19 Uhr) in der Gaststätte „Zum weißen Roß“, Wiesede, sind Angehörige der amerikanischen Auswanderfamilien eingeladen, um mit dem Familienforscher Steve Hanken und seiner Frau Sharon aus Monticello (Iowa) über seine Erkenntnisse der amerikanisch/deutschen/ostfriesischen  Familienforschung zu sprechen. Bei großem Interesse wird daran gedacht, eine 14tägige Rundreise nach Iowa (Thema: Auf den Spuren ostfriesischer Auswanderer) in 2018 durchzuführen. Ein kompetenter Referent, der Erfahrung auf diesem Gebiet hat und schon ähnliche Reisen organisisert hat, wird an dem Informationsabend teilnehmen. Aus organisatorischen Gründen ist ein Anmeldung unter E-Mail: peters.wiesede@t-online.de oder Tel. 04948 565 sehr hilfreich.

Mehr zum Thema steht auf der Seite „Auswanderer Liste“, ebenso die Namen der Auswanderer aus den Dörfern des Südkreises des Landkreises Wittmund die nach Iowa (Jones County und Monticello) auswanderten.

Das Rheiderland – zwischen Dollart und Niederlande

 

 

Beim Rundgang durch den Sielort Ditzum wird auch die imposante Holzbrücke über das Bunde-Ditzumer Sieltief überquert. Eine gute Gelegenheit für ein Gruppenfoto. Im Hintergrund die Kirche mit einem leuchtturmähnlichen Turmaufsatz und die Windmühle (Galerieholländer).

Das Rheiderland als Grenzland zwischen Dollart und den Niederlanden war Thema der Kulturfahrt der ARGE Ländliche Erwachsenenbildung der Dorfgemeinschaft Wiesede-Upschört unter der Leitung von Günter Peters. Erster Anlaufpunkt war die historische Kleinstadt Weener, die in den vergangenen Jahrhunderten noch einen Hafen an der Ems hatte und durch seine Vieh- und Pferdemärkte bekannt war. Weil auch die wichtige Heer- und Handelsroute ins südlich gelegene Münsterland (Hochstift Münster) durch Weener verlief, das Rheiderland als Grenzregion zwischen Ostfriesland und den späteren Niederlanden liegt, war es vom 15. bis ins späte 17. Jahrhundert mehrfach Schauplatz kriegerischer Auseinandersetzungen. Eine besondere Bedeutung für die Verteidigung Ostfriesland hatte die schon im 14. Jahrhundert errichtete Dieler Schanze.

Wer mehr über die Geschichte der Grenzlandregion erfahren will, muss unbedingt das sehenswerte Heimatmuseum Rheiderland besuchen. Das alte Gebäude wurde im Jahre 1791 nach holländischem Vorbild als Armenhaus errichtet. Das Museum zeigt Darstellungen zur Geschichte der Region von der Archäologie, Landwirtschaft, des Handwerkes, der Kirchengeschichte und Wohnkultur bis zum Ziegeleiwesen. Einen umfassenden Einblick in die 3000 jährige Geschichte der Region gab die Vorsitzende des Heimatvereins Margarethe von Glan-Hesse.

Nicht weit vom Heimatmuseum entfernt steht das Organeum. Das Organeum ist inzwischen ein bedeutsames Kultur- und Bildungszentrum. Angegliedert ist ein Museum mit ca. 35 Orgeln und  Tasteninstrumenten. Ostfriesland gilt ohnehin bei den Fachleuten als bedeutendste Orgellandschaft weltweit. Die Funktionsweise, die musikalischen Möglichkeiten die unterschiedliche Orgeln bieten, hat der niederländische Organist Ludolf Heikens auch eindrucksvoll erklärt und vorgeführt. Auch das Spiel auf dem alten und sehr gut erhaltenen Cembalo, das 1741 für den letzten ostfriesischen Fürsten Carl Edzard erbaut wurde, hat die Zuhörer regelrecht begeistert. Auf der anschließenden Informationsfahrt erklärte die Gästeführerin Helga van Hoorn die Besonderheiten der Landschaft und der typischen Orte des Rheiderlandes. An dem Steinhaus in Bunderhee, eine der ältesten erhaltenen Burgen Ostfrieslands, wurde ein Zwischenstopp eingelegt. Die dreigeschossige mittelalterliche

Bültjer Werft Ditzum

In der Reparaturhalle der Werft Bültjer nutzte Juniorchef Gerjet Bültjer die Gelegenheit die vielen Fragen der Teilnehmer zu beantworten.

Turmburg in Bunderhee aus dem 14. Jahrhundert war Häuptlingssitz und diente der Verteidigung. Es folgte dann ein Spaziergang durch den schönen Sielort Ditzum mit einem Besuch auf der Bültjerwerft wo der Juniorchef Gerjet Bültjer die interessierten Besucher empfing. Auf der sehr informativen Führung durch die Werfthallen wurde klar, dass dieser Familienbetrieb einige Besonderheiten im Schiffbau bewahren konnte, weil die altbewährten Methoden immer noch hoch im Kurs stehen und schon an die fünfte Generation weitergegeben wurden, sagte der Juniorchef Gerjet Bültjer nicht ohne Stolz. Die Arbeitsweise hat sich aber in den letzten 100 Jahren nur wenig verändert. Bis 1958 wurden nur Fischereifahrzeuge gebaut, danach wurden mehr und mehr Kutteryachten hergestellt. Der letzte Fischkutter verließ Ditzum im Frühjahr 1990. Dennoch ist die Werft nicht ohne Arbeit; Yachtbauten, Reparaturen, jährliche Pflegemaßnahmen, Renovierungen an Traditionsschiffen aus dem In- und Ausland beschäftigen eine Belegschaft von 15 – 20 Mann. Ab und zu findet sich mal ein „Nichtholzschiff“ ein, im Winterlager oder auf der Helling sind auch diese willkommen. Aber immer noch gilt die Regel, dass Fischkutter Vorrang haben bei allen Terminplanungen. Sehr beeindruckt von dem Besuch auf der traditionellen Schiffswerft Bültjer ging es zum Abschluss in das „Melkhuske“ der Familie Else Wuebbena in Hatzum, wo bei Tee und Torte und strahlendem Sonnenschein ein wunderschönen Tag zu Ende ging.